Mittwoch, 19. August 2026
Individuelle Anreise nach Salzburg
Gemeinsames Abendessen um 18.00 Uhr
Begrüßung und Einführungsabend
Donnerstag, 20. August 2026
Einführungsvortrag
Aufführung Jedermann
JEDERMANN
Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes
Robert Carsen, Regie
Dominik Dos-Reis, Tod
Philipp Hochmair, Jedermann
Roxane Duran, Buhlschaft
Daniela Ziegler, Jedermanns Mutter
Christoph Luser, Guter Gesell / Teufel
Kristof Van Boven, Mammon
Juliette Larat, Glaube
und andere
Hugo von Hofmannsthals Jedermann, am 22. August 1920 vor dem prächtigen Salzburger Dom von Max Reinhardt in Szene gesetzt, begründete die Salzburger Festspiele. Im Verlauf eines ganzen Jahrhunderts zeichnen die Jedermann-Aufführungen sowohl Zeit- wie auch Theatergeschichte nach. Mit dem Jeder-mann haben Hofmannsthal und Reinhardt den Festspielen die Frage nach der Endlichkeit menschlichen Strebens mit auf den Weg gegeben und ihr einen zentralen Platz eingeräumt.
Freitag, 21. August 2026
Freier Tag, Rahmenprogramm
Gemeinsames Abendessen (nicht im Preis enthalten)
Samstag, 22. August 2026
Einführungsvortrag
Aufführung Cosi fan tutte
COSI FAN TUTTE
Wolfgang A. Mozart
ossia LA SCUOLA DEGLI AMANTI
Dramma giocoso in zwei Akten KV 588 (1790)
Christof Loy, Regie
Joana Mallwitz, Musikalische Leitung
Elsa Dreisig, Fiordiligi
Victoria Karkacheva, Dorabella
Andrè Schuen, Guglielmo
Bogdan Volkov, Ferrando
Lea Desandre, Despina
Johannes Martin Kränzle, Don Alfonso
Geschrieben 1789, am Vorabend des Umbruchs, zeigt Così fan tutte die Blüte des alten Regimes im Moment seiner Auflösung. In Neapel provoziert Don Alfonso mit seiner These von der Untreue der Frauen eine Wette: Ferrando und Guglielmo sollen die Treue ihrer Verlobten prüfen. Das Spiel wird zur Versuchsanordnung, in der Gewissheiten zerbrechen. Fiordiligi und Dorabella, die Männer und selbst Alfonso verlieren ihre Sicherheiten. Erst Mozarts Musik führt das Erlebte zusammen – ohne Ironie, in einer „bella calma“, die Leid und Erkenntnis versöhnt.
Sonntag, 23. August 2026
Einführungsvortrag
Aufführung Konzert
BERLINER PHILHARMONIKER
Edwar Elgar
Variations on an Original Theme op. 36 — „Enigma-Variationen“
Peter I. Tschaikowski
Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36
Berliner Philharmoniker
Kirill Petrenko Dirigent
Zwei Werke über Schicksal und Persönlichkeit: Edward Elgars „Enigma-Variationen“ sind ein musikalisches Porträtkabinett – vierzehn Charakterstudien über Freunde und Weg-gefährten, verbunden durch ein verborgenes Thema. Mit feiner Ironie, Noblesse und tiefer Empfindung entfaltet sich ein klingendes Rätselspiel. Nach der Pause Tschaikowskis Vierte Symphonie: ein leidenschaftlicher Kampf mit dem „Fatum“, dem unerbittlichen Schicksal. Zwischen düsterer Bedrohung und triumphaler Befreiung entsteht ein existenzielles Drama von überwältigender Klangkraft.
Montag, 25. August 2025
Individuelle Abreise nach dem Frühstück