Montag, 24. August 2026
Individuelle Anreise nach Salzburg
Gemeinsames Abendessen um 18.00 Uhr
Begrüßung und Einführungsabend
Dienstag, 25. August 2026
Einführungsvortrag
Aufführung Der Menschenfeind
DER MENSCHENFEIND
Molière (1622 - 1673)
Komödie in fünf Akten
Jette Steckel, Regie
Lisa Hagmeister, Camill Jammal, Barbara Nüsse, Cathérine Seifert, André Szymanski
und andere
Molières Der Menschenfeind (1666) ist eine glänzende Satire auf gesellschaftliche Heuchelei und bis heute erstaunlich aktuell. Im Zentrum steht Alceste, der kompromisslose Verfechter radikaler Ehrlichkeit, der an einer Welt aus Höflichkeit, Lüge und Selbstinszenierung verzweifelt. Ausgerechnet Célimène, geistreich, charmant und Meisterin des gesellschaftlichen Spiels, liebt er – und begehrt damit, was er verachtet. Zwischen Tragik und Komik stellt das Stück die Frage, ob absolute Wahrhaftigkeit lebbar ist oder am Menschen selbst scheitert. Jette Steckel deutet den zeitlosen Konflikt neu.
Mittwoch, 26. August 2026
Freier Tag, Rahmenprogramm
Gemeinsames Abendessen (nicht im Preis enthalten)
Donnerstag, 27. August 2026
Einführungsvortrag
Aufführung Konzert
PITTSBURGH SYMPHONY ORCHESTRA
Erwin Schulhoff
Fünf Stücke für Streichquartett
(Bearbeitung für Orchester)
Sergej Rachmaninow
Rhapsodie über ein Thema von Paganini
Dmitri Schostakowitsch
Symphonie Nr. 5 d-Moll op. 47
Alexandre Kantorow, Klavier
Pittsburgh Symphony Orchestra
Manfred Honeck, Dirigent
Ein Panorama des 20. Jahrhunderts:
Erwin Schulhoffs „Fünf Stücke“ verbinden Tanzformen der 1920er Jahre mit scharfem Witz, Ironie und raffinierter Klangfantasie – in der Orchesterfassung farbig aufgeblüht. Rachmaninows „Rhapsodie über ein Thema von Paganini“ ist ein funkelndes Spiel aus Virtuosität und Melancholie; aus Paganinis Caprice entsteht ein Kosmos schillernder Variationen, gekrönt von der berühmten 18. Variation. Schostakowitschs Fünfte Symphonie schließlich ist ein existenzielles Drama zwischen Anpassung und Widerstand – ein Werk von erschütternder Intensität und doppeldeutigem Triumph.
Freitag, 28. August 2026
Einführungsvortrag
Aufführung Ariadne auf Naxos
ARIADNE AUF NAXOS
Richard Strauss
Oper in einem Aufzuge nebst einem Vorspiel op. 60
Libretto von Hugo von Hofmannsthal
Manfred Honeck, Musikalische Leitung
Ersan Mondtag, Regie
Kate Lindsey, Der Komponist
Elīna Garanča, Primadonna / Ariadne
Eric Cutler, Der Tenor / Bacchus
Ziyi Dai, Zerbinetta
Johannes Silberschneider, Der Haushofmeister
Christoph Pohl, Ein Musiklehrer
und andere
Der reichste Mann Wiens ordnet für seine „große Assemblee“ aus der Ferne alles neu:
Die eigens komponierte Ariadne auf Naxos gilt ihm nur als dekorativer Zeitvertreib – am besten gekürzt oder mit einer Buffa vermischt.
Strauss und Hofmannsthal reagierten auf den Misserfolg der ersten Fassung 1912 mit einem neuen Vorspiel voller Ironie und Tempo. Regisseur Ersan Mondtag verlegt die Satire ins All: Auf einem Wüstenplaneten wird Naxos zur Metapher moderner Maßlosigkeit – eine bitterglänzende Parabel auf Macht,
Geld und kulturelle Eitelkeit.
Samstag, 29. August 2026
Individuelle Abreise nach dem Frühstück